Alfa Romeo 8C Spider

Ferrari, Lamborghini, Maserati – an diese drei Fabrikate denkt man, wenn man italienische Sportwagen aufzählt. Mit dem 8C Spider gesellt sich nun auch Alfa Romeo in die Liga der Supersportler.

 

Ausstattung und Design

Bereits das Coupé des Alfa Romeo 8C beweist, dass der italienische Fahrzeughersteller es nicht verlernt hat, schöne Autos herzustellen. Die Cabrio-Version setzt in Sachen Design noch einen drauf – leider ist der Wagen auf 500 Exemplare limitiert. Als Anfang 2007 die ersten Modelle ausgeliefert wurden, waren sie im Nu vergriffen. Das liegt zum Teil wohl an der Tatsache, dass der Alfa Romeo 8C Spider schon im Stand eine magische Anziehungskraft auf den Betrachter ausübt – der Italo-Sportler ist hinreißend schön.
Die Automarke Alfa Romeo ist zwar bekannt für ein famoses Design, aber eben auch für unzuverlässige Technik und Schlamperei bei der Verarbeitung – beim 8C Spider treffen die Alfa-Tugenden allerdings nur auf den Bereich Optik zu. Der Supersportler ist ein gutes Beispiel dafür, welches Potenzial in der Fiat-Tochter steckt: Viele Materialen im Innenraum sind aus Kohlefaser, die Sportsitze sind aus feinstem Leder, dazu gibt es eine aus Aluminium gefräste Mittelkonsole – so muss ein Auto verarbeitet sein. Daneben versprühen die zahlreichen Kippschalter und Rundinstrumente eine elegante und sportliche Atmosphäre.

Nur Rückwärtsfahren sollte man mit dem Alfa Romeo 8C nicht, es sei denn schrille Pieptöne gehören zur Lieblingsmusik – Lastwagenfahrer werden sich hingegen bestimmt heimisch fühlen.

 

Motoren und Technik

Was wären Sportwagen nur ohne leistungsstarke Motoren? Man mag gar nicht darüber nachdenken – glücklicherweise muss man das aber auch nicht. Stolze 450 Pferdestärken reißen am Fahrwerk des Alfa Romeo 8C Spider. Das reicht, um das Cabrio in gut vier Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Maximal sind 292 km/h drin, gemütliches Cruisen liegt dem Alfa allerdings mehr. Das Fahrwerk ist zwar straff abgestimmt, der Italiener bietet aber auch auf unebenen Straßenbelägen noch viel Komfort. Am besten eignet sich der Supersportler zum gemütlichen Flanieren über die Boulevard-Straßen dieser Welt – insbesondere mit dem Cabrio.

Der formschöne Alfa begeistert nicht nur auf der Motorenseite, auch soundtechnisch hat der Italiener einiges zu bieten. Die Auspuffanlage lässt ein wahres V8-Symphonieorchester los, öffnet man zudem noch die Klappen mit einem Druck auf den Sportknopf, so verändert sich die Tonlage um ein bis zwei Oktaven tiefer. Erst dann werden alle vier Auspuffendrohre zum Ablassen der Abgase benutzt.

Leider bleibt der Exot auch als Gebrauchtwagen für die meisten Menschen ein Traum – Modelle unter 200.000 Euro sind kaum zu finden. Wer das nötige Kleingeld hat, dem wird der Durchschnittsverbrauch von rund 16 Liter wohl weniger stören.

Der Alfa Romeo 8C Spider im Test
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