Alfa Romeo Giulietta

Giulietta – so lautet der Name des wohl schönsten Autos der Kompaktklasse. Bei dem Fahrzeug aus dem Hause Alfa Romeo finden sich deutliche Anleihen an den Supersportler 8C Competizione, aber auch an die Giulietta aus Mitte der 50er Jahre.

 

Ausstattung und Design

Giulietta ist die italienische Bezeichnung für die Verniedlichungsform von Julia. Das „Julchen“ ist der interne Nachfolger des 147 – in Sachen Design schlägt der Kompakte jedoch vollkommen andere Wege ein. Eckige, kantige Formen wichen zugunsten weicher, rundlicher Linien – ganz im Stil des 8C Competizione, welcher für rund 200.000 Euro zu haben ist. Etwas Supersportler-Charakter fährt daher auch immer im „Julchen“ mit.
Optisch ist der Italiener ein wahrer Leckerbissen, die Front erinnert stark an den Kleinwagen MiTo; allerdings verfügen die Scheinwerfer nun über ein integriertes LED-Tagfahrlicht. Bei der Seitenansicht der Alfa Romeo Giulietta fallen die versteckten hinteren Türgriffe ins Auge des Betrachters. Das Heck verleiht der Optik viel Dynamik und Kraft – die Heckscheibe könnte jedoch ein wenig größer sein: Die Rücksicht ist stark eingeschränkt, was das Parken erschwert. Aber zum Glück gibt es praktische Abstandswarner.
Die leicht nach hinten abfallende Dachlinie sorgt dafür, dass groß gewachsene Passagiere auf den hinteren Sitzreihen oft mit dem Kopf an die Decke anstoßen. Ansonsten ist der Innenraum mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Es gibt einige Kippschalter, die 50er Jahre Charme in das Interieur bringen. Außerdem sorgen dunkel gebürstetes Aluminium und Klavierlack für sportliche Eleganz – gegen Aufpreis versteht sich.

 

Motoren und Technik

Insgesamt stehen drei Benziner und drei Diesel zur Auswahl bereit. Das Leistungsspektrum umfasst dabei 105 bis 235 PS. Das sparsamste Modell ist selbstverständlich aus den Reihen der Selbstzünder: Der 1.6 JTDM 16V verbraucht im Schnitt nur 4,4 Liter auf 100 Kilometer. Der 235 PS starke 1,8-Liter-Benziner begnügt sich hingegen mit gut drei Liter mehr. Dafür beschleunigt er in unter sieben Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ordentlichen 242 km/h.

Beim Fahrwerk hat der Fahrer die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Fahrdynamiksystemen (DNA: „Dynamic“, „Normal“, „All Weather“) zu wählen. So können die Kennfelder von Lenkung, ESP, Getriebe und Motor beliebig angepasst werden. Bereits in der Stellung „Normal“ präsentiert sich die Alfa Romeo Giulietta recht dynamisch, das Kurvenhandling ist ebenfalls ausgezeichnet.
Ab rund 20.000 Euro beginnt das Einstiegsvergnügen für das „Julchen“.

Der Alfa Romeo Giulietta im Test
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Leider hat dieses Auto durch die Marketingkampagne und ...

Leider hat dieses Auto durch die Marketingkampagne und die oft im Fernsehen gezeigte Werbung den Makel als “Frauenauto” zu gelten und als Mann wird man oftmals blöd angeschaut, wenn man dies als sein Auto vorstellt. Das ist aber auch der einzige Makel, den ich an diesem Auto feststellen konnte und nach einigen Sprüchen überhöre ich mittlerweile auch das mit dem “Frauenauto” und bin einfach nur zufrieden mit meinem Alfa Romeo.

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