Fiat Bravo

Der Fiat Bravo ist ein recht preisgünstiges Angebot der Italiener in der Kompaktklasse. Das aktuelle Modell wurde im April 2007 vorgestellt. Mit den skurrilen Vorgängern Bravo und Brava hat das unauffällige Kompaktmodell nichts mehr gemein. Der Fiat Bravo ist sozusagen die bescheidene Variante der Giulietta von Alfa Romeo. Technisch haben Bravo und Giulietta viele Gemeinsamkeiten, preislich liegen sie ein paar tausend Euro auseinander.

 

Ausstattung und Design

Die Coupéform des grundsätzlich viertürigen Kompaktmodells täuscht – der Fiat ist immerhin 1,50 Meter hoch. Das Platzangebot ist dementsprechend großzügig. Ansonsten kommt der Bravo nicht gerade italienisch schick und exzentrisch daher, vom Design her könnte Fiats Kompaktmodell auch aus Japan oder Korea stammen. Für den Bravo bietet Fiat vier Ausstattungslinien an. Die günstigste heißt „Active“ und beinhaltet bereits eine Klimaanlage und alles andere Notwendige. Nur das Radio fehlt. Das gibt es für erstaunlich bescheidene 1.000 Euro Aufpreis in der „Dynamic“-Ausstattung, zusammen mit einer Zweizonen-Klimaautomatik, Abbiegelicht und weiteren Annehmlichkeiten. Da machen die beiden anderen Linien „My Life“ und „Sport“ (jeweils 1.700 Euro) wenig Sinn, denn sie liefern kaum mehr als sportlich-schicke Optik. Doch wer die unbedingt haben möchte, greift vermutlich gleich zur Giulietta von Alfa Romeo.

 

Motoren und Technik

Alfa und Fiat bedienen sich aus dem gleichen Teileregal. Das bedeutet: kleinvolumige Benzinmotoren mit und ohne Turboaufladung, sowie sparsame und kräftige Dieselmotoren. Für den Bravo werden sechs Maschinen angeboten, drei Benziner und drei Diesel. Wirklich verkehrt machen kann man mit keinem dieser Motoren etwas. Wenigfahrer kommen mit dem 90 PS-Benziner für 15.290 Euro klar. Für Kliometerfresser empfiehlt sich das Spitzenprodukt für 23.790 Euro inklusive Top-Ausstattung: Ein hochmoderner Zweiliter-Diesel, höchst kultiviert und mit satten 165 PS. Der macht den Bravo 215 Stundenkilometer schnell und bescheidet sich im Normverbrauch mit 5,3 Litern. Dem geringen Verbrauch stehen 57 Liter Tankinhalt gegenüber, da sind 1000 Kilometer Reichweite durchaus drin. Übrigens: Fiat speist beim Bravo nicht wie andere Hersteller die kleinen Motoren mit Fünfgang-Getrieben ab. Grundsätzlich verfügen alle Bravo-Modelle über eine Sechsgang-Schaltung. Sicherheits- und fahrwerkstechnisch fährt der Fiat auf hohem Niveau. Die klassenüblichen sechs Airbags sind immer an Bord, die Bremsanlage ist der Motorleistung stets gewachsen.

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