Fiat Doblò

Fiats Raumtransporter gibt es seit Februar 2010 in der zweiten Generation. Aus dem billig wirkenden Raumgenie ist jetzt ein sehr angenehmes Fahrzeug mit PKW-Qualitäten geworden. Immer noch günstig: der Preis. Immer noch riesig: der Innenraum. Bei den verwendeten Materialien hat Fiat deutlich hochwertigeren Kunststoff verbaut. Auch die Verarbeitung kann sich jetzt durchaus sehen lassen.

 

Ausstattung und Design

Der Fiat Doblò kommt in der Serienausstattung „Pop“ mit nur vier Airbags. Allein schon deswegen ist die nächsthöhere Ausstatungslinie „Easy“ für 1.950 Euro Aufpreis unbedingt empfehlenswert. Darin enthalten sind nämlich außerdem Audioanlage, Leichtmetallfelgen, Klimaanlage und einiges mehr. Das Komfort-Paket für die „Easy“-Ausstattung (920 Euro Aufpreis) bringt Luxus in den Doblò: Klimaautomatik, hintere Parksensoren, Sitzheizung und Tempomat. Auch eine dritte Sitzreihe ist ab 650 Euro erhältlich. Und statt der riesigen Heckklappe kann für 200 Euro Aufpreis eine zweiflügelige Hecktür bestellt werden.
Der Doblò ist also ganz offensichtlich auf hohen Nutzwert ausgerichtet. Dass Fiats Raumtransporter dabei nicht hübsch sein kann, ist der kantigen Form geschuldet. Mit anderen Worten: Vom Design her ist der Fiat nicht allzu ansprechend. Dafür schluckt sein Laderaum 3200 Liter, 1250 Liter mehr als ein Mercedes E-Klasse T-Modell, das außerdem einen halben Meter länger ist (Doblò: 4,39 Meter).

 

Motoren und Technik

Bei den Motoren greift Fiat ins Teileregal. Vom müden 95 PS-Benziner (16.950 Euro) bis zum spritzigen 135 PS-Diesel (22.700 Euro) ist alles da. Schon wegen des hohen Drehmoments und des relativ geringen Kraftstoffverbrauchs (5,5 bis 5,9 Liter auf 100 Kilometer) empfiehlt sich ohnehin einer der drei lieferbaren Dieselmotoren. Doch auch die Erdgasausführung für 22.950 Euro ist für Vielfahrer keine schlechte Entscheidung. Der Erdgas-Turbo leistet immerhin 120 PS und verbraucht 4,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer. Bis auf den kleinen Benziner sind alle Motoren mit einem Sechsganggetriebe gekoppelt. Sicherheitstechnisch sorgt Fiat vor und spendiert grundsätzlich das Antischleuderprogramm ESP. Eine technische Besonderheit bietet die Karosserie: die hinteren Türen sind serienmäßig Schiebetüren. Das ist keine Spielerei, sondern eine besonders in engen Parklücken sehr sinnvolle Sache. Der Fahrkomfort des Dobló ist durch Einzelradaufhängung durchaus auf PKW-Niveau. Und so fährt sich der Lademeister von Fiat auch: wie ein PKW.

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