Hyundai iX20

Hyundai und Kia gehören zum gleichen südkoreanischen Konzern. Der Hyundai ix 20 ist das Schwestermodell des Kia Venga. Technisch sind beide Fahrzeuge weitgehend identisch. Der Hyundai ist ein kleiner Crossover, ausschließlich mit Frontantrieb lieferbar, also kein SUV, relativ hoch (1,60 Meter), aber kurz (4,10 Meter). Dafür, dass diese Fahrzeugkategorie recht hohen Alltagsnutzen verspricht, braucht der Hyundai nur wenige direkte Gegner zu fürchten. Citroen C 3 Picasso und Suzuki SX beziehungsweise der fast baugleiche Fiat Sedici bieten ähnliche Eckwerte.

 

Ausstattung und Design

Ein wichtiges Ausstattungsdetail fährt bei allen ix 20-Versionen mit: fünf Jahre Werksgarantie, wo selbst deutsche Premiumhersteller maximal deren zwei geben. Die Basisausführung des kleinen Hyundai kommt für 14.690 Euro mit 90 PS-Benziner und ohne Klimaanlage. Das ist wahrhaftig kein Sonderangebot mehr. Dafür hat der Koreaner auch nichts von einem Billigauto an sich. Die Verarbeitung ist auf europäischem beziehungsweise japanischem Niveau, die verwendeten Materialien endlich hochwertig und geschmacksicher. Ebenfalls Riesenfortschritte wurden beim Design gemacht. Der Hyundai ist hübsch und gefällig gezeichnet. Trotz des Nutzwertes, der eindeutig im Vordergrund steht, ist der ix 20 ein recht schickes Fahrzeug geworden. Entsprechend angenehme Extras können gegen Aufpreis geordert werden. Von schlüssellosem Zugang und Start über Klimaautomatik, Lederpolster und Sitzheizung bleiben kaum Wünsche offen. Der 116 PS starke Diesel überschreitet selbstbewusst die 20.000 Euro-Marke. Allerdings bietet er dafür auch einiges. Nämlich wie alle ix 20 einen sehr bequemen Einstieg, eine praktische verschiebbare Sitzbank, viel Komfort und das beruhigende Wissen um volle fünf Jahre Garantie.

 

Motoren und Technik

Bei allem rasanten Fortschritt, den die Koreaner in den vergangenen Jahren gemacht haben, fehlt technisch oft noch der allerletzte Schliff. Beim ix 20 ist allerdings technisch fast alles auf sehr hohem Niveau. Die Federung ist einen Hauch zu straff geraten. Bei schneller Fahrt sind Karosseriebewegungen spürbar. Trotzdem ist der Hyundai beim Fahren immer auf der sicheren Seite. Gute Bremsen und ein sinnvoll regelndes ESP sind neben den üblichen sechs Airbags immer an Bord. Die Benzinmotoren wirken etwas müde, die PS-Angaben (90 beziehungsweise 125 PS scheinen recht optmistisch zu sein). Die Dieselmotoren sind hochmodern und effektiv. Die Normverbräuche von 4,3 bis 4,7 Litern sind topp.

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