Land Rover Discovery 4

Der Discovery 4 ist so etwas wie der Zehnkämpfer im Programm der britischen Geländewagenschmiede. Er ist nicht so hochnäsig-edel wie ein ausgewachsener Range Rover, aber er ist noch praktischer als der Freelander, dafür nicht so extrem wie der Defender oder so verwegen-schrullig wie der Evoque. Der Discovery kann eigentlich alles. Er ist stark, groß, bequem, sicher und sehr praktisch. Von allen Land und Range Rover-Modellen bietet er am meisten fürs Geld (ab 46.700 Euro). Und außerdem liefert er die technische Basis für den bis zu doppelt so teuren Range Rover Sport. Ein echter Alleskönner, der Disco.

 

Ausstattung und Design

Der Discovery ist in der Basis bereits vollkommen ausreichend ausgestattet. Die obligatorische Anhängerkupplung gibt es für günstige 670 Euro. Wer im Discovery gelegentlich übernachten will (Platz dafür gibt es genug), dem sei die Standheizung für 1.540 Euro empfohlen. Das war´s auch schon – alles andere vom beheizbaren Lenkrad bis zum schlüssellosen Zugang ist nicht unbedingt notwendig. Einzig die geniale Rundumsicht-Kamera für 1.435 Euro ist verlockend. Nötig ist sie wegen der guten Übersichtlichkeit des Discovery aber auch nicht. Denn das Design folgt auch hier der Funktion. Die großen Fensterflächen und die ausgeprägte Kastenform sorgen für hervorragenden Überblick. Die Kanten sind sanft abgerundet, der Disco wirkt optisch versöhnlicher als der martialische Defender, den adeligen Auftritt eines ausgewachsenen Range Rover bekommt er allerdings nicht ganz hin.

 

Motoren und Technik

Der Discovery 4 wird von zwei fast identischen Dieselmotoren angetrieben. Die beiden Dreiliter-Sechszylinder leisten 211 beziehungsweise 256 PS. Die Unterschiede in den Fahrleistungen und im Normverbrauch (8,5 bis 8,8 Liter) sind kaum zu spüren. Wegen seines hohen Gewichts (leer schon bis zu 2,8 Tonnen) wird der Discovery kurioserweise in die vergleichsweise „grüne“ Effizienzklasse C eingeteilt – damit gilt er als umweltfreundlicher als ein Daihatsu Cuore, der einen Normverbrauch von 4,5 Litern Normalbenzin hat. Den Disco-Fahrer wird es freuen oder nicht interessieren – dank serienmäßiger Luftfederung schwebt er sozusagen ohnehin über den Dingen. Der Fahrkomfort des Discovery braucht keinen Gegner zu fürchten, er ist – ob Straße oder Gelände -unerreicht. Es gibt aktuell kaum ein Auto, das beim Fahren so sehr entspannt.

Der Land Rover Discovery im Test
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