Land Rover Freelander 2

Die aktuelle Freelander-Generation kann alles deutlich besser als der Freelander 1. Der Land Rover Freelander 2 ist ein praktischer zuverlässiger SUV geworden und damit ein ernst zu nehmender Gegner für alle anderen SUVs. Ihnen allen hat der „Landy“ einen hervorragenden Federungskomfort, überlegene Geländeeigenschaften und eine für heutige Verhältnisse sehr gute Übersichtlichkeit voraus.

 

Ausstattung und Design

Für den Freelander gibt es vier aufeinander aufbauende Ausstattungslinien: E, S, SE und HSE. Der günstige Fronttriebler für 28.200 Euro lässt sich nur mit E und SE kombinieren, der Sechszylinder-Benziner und der stärkste Diesel fahren grundsätzlich mit mindestens SE vor. Der beliebte Allrad-Diesel mit SE-Ausstattung ist inklusive Lederpolster und elektrischer Sitzverstellung bereits sehr luxuriös ausgestattet, kommt dann auf noch durchaus akzeptable 36.700 Euro. Der 233 PS-Benziner und der 190 PS-Diesel sind immer mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert. Design findet beim Freelander 2 sozusagen kaum statt. Das SUV ist strikt nach praktischen Gesichtspunkten gezeichnet. Das heißt kantiges Design mit hohem Nutzwert. Trotzdem ist der Land Rover ein auch optisch sehr angenehmes Fahrzeug, das unerschütterliche Solidität und beruhigende Sicherheit ausstrahlt.

 

Motoren und Technik

Die Dieselmotoren kommen von Ex-Partner Ford, der sehr seltene Benziner von Volvo. Die Normverbräuche von 6,0 bis 7,0 Litern sprechen natürlich für die Selbstzünder, der Benziner wird mit 10,7 Litern angegeben. Dafür, dass der Benziner ein (quer eingebauter!) Reihenmotor ist, gibt er sich nicht einmal besonders laufruhig. Wirklich schnell ist der Landy mit keinem der Motoren. Der starke Diesel und der Benziner bleiben zwar in der Beschleunigung auf 100 km/h unter zehn Sekunden, und der Sechszylinder läuft 200 km/h Spitze. Das fühlt sich trotzdem alles recht gemächlich an, kein Wunder bei fast zwei Tonnen Leergewicht. Alle Motoren sind gut gedämmt, der Landy ist sehr leise. Überhaupt scheint die Technik des Briten dazu da zu sein, den Insassen das Leben möglichst leicht und angenehm zu machen. Lange Federwege sorgen für überragenden Fahrkomfort, der Allradantrieb ist narrensicher zu bedienen. Zwei Tonnen Anhängelast dürfen alle Motorversionen an den Haken nehmen. Mit bis zu 720 Kilogramm fällt die erlaubte Zuladung sehr praxisgerecht aus. Fazit: Eine edle und praktische Alternative zu anderen SUV.

Der Land Rover Freelander 2 im Test
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