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Lexus LFA

Krasse Optik, krasser Motor, krasser Sound – gestatten: Lexus LFA.

 

Ausstattung und Design

Bleiben wir zunächst bei der Optik des Japan-Sportlers. Bisher war Lexus im Bereich der Supersportwagen nicht vertreten, mit dem LFA sollte sich dies 2010 grundlegend ändern.
Form follows function – so lautete die Devise während der Entwicklung des LFA. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der 4,8 Liter starke V10-Motor in der Mitte des Wagens platziert wurde. Das Ergebnis ist eine Gewichtsverteilung von 48 zu 52 Prozent und eine beeindruckende Fahrdynamik, doch dazu im unteren Abschnitt mehr.

 

Der Lexus LFA ist übersät mit Lüftungsschlitzen und könnte ohne optische Veränderungen glatt im nächsten „The Fast and the Furious“ mitspielen. Designtechnisches Highlight sind die Sportauspuffendrohre, welche in einem Dreieck mittig über dem Diffusor angebracht sind. Zusammen mit dem elektrisch ausfahrenden Heckflügel werden bei 200 Stundenkilometer rund 60 Kilogramm Abtrieb generiert. Die dabei entstehende Geräuschkulisse hört sich von außen an als würde ein Formel-1-Bolide vorbeirauschen. Die Sound-Ingenieure haben es vollbracht, dass sich der Über-Lexus stets 2.000 bis 3.000 Touren lauter anhört als tatsächlich an der Kurbelwelle anliegen. Für den infernalischen Sound stand der japanische Motorradhersteller Yamaha pate. Was viele nicht wissen, Yamaha startete sein Portfolio mit Pianos und Gitarren Anfang des 20. Jahrhunderts – evtl. stammt daher das famose Soundgeflecht. Das Cockpit wirkt recht futuristisch, bei näherem Betrachten wird jedoch deutlich, dass die Anordnung der Bedienelemente mehr als gelungen ist. Gute Ergonomie gepaart mit einer gelungenen Optik – top!

 

Motoren und Technik

Unter der Haube des Japaners treibt ein 560 PS starker V10 sein Unwesen. Bei einem Gewicht von 1.480 Kilogramm kann man also durchaus von Übermotorisierung sprechen, aber wie lautet doch das Motto eines großen bayerischen Fahrzeugherstellers: „Freude am Fahren“ – der Lexus LFA ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Bis auf 9.500 Umdrehungen pro Minute dreht der Hochleistungsjapaner, untermalt von einem kreischenden V10-Sound. Vom Stand auf Tempo 100 vergehen lediglich 3,7 Sekunden. Die Lenkung spricht direkt an und gibt eine gute Rückmeldung. Das Fahrwerk ist sportlich straff, bietet aber dennoch genügend Restkomfort. Trotz ESP sind sogar kleinere Driftwinkel möglich. Die Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h wird durch die Carbon-Keramik-Bremse von Brembo auf Wunsch des Fahrers schnell zunichte gemacht. Die Carbon-Sitzschalen sorgen stets dafür, dass der Fahrer nicht wie wild umhergewirbelt wird.

 

Was bleibt am Ende des Tages übrig? Ganz sicher ein flauer Magen von den vielen Beschleunigungsorgien und kribbelige Hände. Schließlich ist der Lexus LFA auch preislich ein Supersportler – 375.000 Euro werden für den Über-Japaner vom Konto abgezogen. Dafür bekommt man ein auf 500 Exemplare limitiertes Fahrzeug mit überzeugenden Fahrleistungen und grandioser Optik.

  
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