Opel Insignia/Insignia OPC

Einer der technisch interessantesten Mittelklasse-PKW ist der Opel Insignia. Der ganz große wirtschaftliche Erfolg blieb dem Topp-Modell der Rüsselsheimer bislang verwehrt. Als direkte Konkurrenten des Insignia werden gern Skoda Superb und Renault Laguna genannt. Dabei braucht der Insignia auch den Vergleich mit Audi A 4 , Dreier-BMW und Mercedes C-Klasse keineswegs zu scheuen. Im Gegenteil – fahrtechnisch und qualitativ gehört der große Opel ebenfalls in die Premium-Liga. Einziges Manko: das Image. Die Technik kann noch so perfekt sein – der Insignia ist doch halt „nur ein Opel“.

 

Ausstattung und Design

Im Gegensatz zur deutschen Premium-Konkurrenz bekommt man beim Insignia noch richtig viel Auto fürs Geld. Ein Schnäppchen ist der Insignia – vom Insinignia OPC ganz zu schweigen – deswegen noch lange nicht. Immerhin bekommt man für das Basismodell (23.450 Euro) eine geräumige viertürige, stolze 4,83 Meter lange Limousine. Bei der Nobel-Konkurrenz müssen 5.000 bis 10.000 Euro draufgelegt werden. Dabei ist der 115 PS starke Insignia zwar nicht luxuriös, aber sehr fair und komplett ausgestattet.

Wer richtig viel Geld für einen Opel ausgeben möchte, greift zum Insignia OPC. Der verschlingt das Doppelte der braven Basis, nämlich 47.210 Euro. Aber auch hier ist der Gegenwert beachtlich: Sechszylinder-Turbomotor, Allradantrieb und Topp-Ausstattung bis hin zu Recaro-Sportsitzen. Das Design des Insignia wie auch das des Insignia OPC ist sportlich-markant. Der große Opel sieht überhaupt nicht nach Opel aus. Das überrascht, verhindert aber offensichtlich trotzdem den wirtschaftlichen Erfolg.

 

Motoren und Technik

Außer der Basismaschine sind alle Insignia-Motoren Turbos. Einer der interessantesten Aggregate ist der 1,4 Liter-Benziner, der 140 PS leistet, den Insignia über 200 km/h schnell macht, trotzdem aber im Normverbrauch nur 5,7 Liter auf 100 Kilometer benötigt. Die zahlreichen Dieselversionen leisten zwischen 110 und 195 PS. Technisch hinken sie der deutschen Nobelkonkurrenz einen kleinen Schritt hinterher, was sich aber im Alltag nicht dramatisch auswirkt. Fünfganggetriebe gibt es beim Insignia nicht. Auch die preisgünstige Basis kommt bereits mit sechs Gängen. Ein Highlight ist natürlich der 325 PS starke Insignia OPC. Toll: der bei den Herstellern aus Verbrauchsgründen immer seltener werdende Sechszylinder. Gegen Aufpreis: das Unlimited-Paket für 270 km/h Spitze.

Der Opel Insignia OPC im Test
Aktuelle Nachrichten

Opel kündigt weiteres Einstiegsmodell namens Karl an

Erstellt von Sven Holzhauer am 12. September 2014, 11:04 Uhr

Opel präsentiert nach den Modellen Adam und Corsa innerhalb von 30 Monaten das dritte Einstiegsmodell „Karl“ Da es für den Opel Agila keinen Nachfolger geben wird, plant der Rüsselsheimer Autobauer Opel ein neues Modell unterhalb des Corsa und Adam. Der Kleinwagen wird auf den Namen Karl getauft und erhält fünf Türen. In der englischen Version, […]

weiterlesen »

Noch mehr Astra bei Opel

Erstellt von Jens Wagner am 9. November 2011, 12:49 Uhr

Der Autobauer Opel bringt bald einen noch schnelleren Opel Astra auf den Markt für den Sommer 2012. Im OPC (Opel Performance Center) werden die schnellsten Autos von Opel entwickelt und konzipiert. Der neue Astra soll bis zu 250 Km/h schnell fahren. Diese Leistung schafft er mit 400 Newtonmetern und 280 PS. Der Hubraum des neuen […]

weiterlesen »

Opel Insignia Neu- und Gebrauchtwagen Angebote
  
Bewertung schreiben

Ihre Bewertung:

 
Aktuelle Nachrichten
24. März 2015, 13:55 Uhr
Unterhaltskosten vor ...
Die Unterhaltskosten werden oft unterschätzt. Auf lange Sicht machen s...
» weiterlesen
12. September 2014, 11:04 Uhr
Opel kündigt weitere...
Opel präsentiert nach den Modellen Adam und Corsa innerhalb von 30 Mon...
» weiterlesen