Peugeot 107

Peugeot verfolgt beim Bau von kleinen und innovativen Automobilen eine langjährige Tradition. Seit 2009 bietet der Autobauer mit dem Modell 107 wieder einen Kleinstwagen an, der als Nachfolger des beliebten Peugeot 106 gilt. Der in Tschechien produzierte Peugeot 107 läuft im selben Werk wie die nahezu baugleichen Schwesternmodelle Toyota Aygo und Citroen C1 vom Band. Die drei Fahrzeuge unterscheiden sich hauptsächlich in markentypischen Designelementen und bei den Ausstattungsvarianten. Die Einführung des Peugeot 107 war für den PSA-Konzern von Anfang an ein voller Erfolg. Insbesondere die herausragenden Verbrauchswerte, die geringe CO2-Emission und der günstige Einstiegspreis konnten die Kunden überzeugen.

 

Ausstattung und Design

Den Peugeot 107 gibt es als Drei- und Fünftürer. Im Rahmen des zweiten Facelifts wurden drei neue Ausstattungsvarianten eingeführt. Einstiegsmodell ist der „Access“ mit einem Listenpreis unter 10.000 Euro. Im Ausstattungs-Mittelfeld liegt der „Active“. Die Top-Ausstattung nennt sich „Envy“. Die Rückbank des 107 lässt sich geteilt umklappen und ist für Isofix-Kindersitze geeignet. Im
Innenraum sticht die von innen beleuchtete Bedieneinheit in der Mitte des Armaturenbretts hervor. Erfrischend frech fällt der Drehzahlmesser auf, der etwas abgesetzt an den Rand des Tachometers platziert wurde. Die Instrumente sind fest mit der höhenverstellbaren Lenksäule verbunden. Damit passt sich die Sichtlinie des Fahrers auf die Tacho-Einheit entsprechend der jeweiligen Höheneinstellung an. Komfort und Ausstattung lassen sich unter anderem noch durch Leichtmetallfelgen, Technologie-Paket, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Klimaanlage aufwerten.

 

Der Peugeot 107 im Test

Motoren und Technik

Die deutschen Vertragshändler vertreiben ausschließlich den Benziner mit einem Ottomotor von Toyota. Die Leistung des Aggregats liegt bei 50 kW (68 PS). Mit seinen drei Zylindern und einem Hubraum von 998 ccm verbraucht der Wagen nur 4,3 Liter auf 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß beträgt vorbildliche 99 g/km. Damit belegt der 107 einen Spitzenplatz unter vergleichbaren Fahrzeugen ohne Hybrid-Antrieb. Die Werte des ebenfalls erhältlichen „2-tronic“ mit automatisiertem Getriebe weichen geringfügig ab. Auf dem europäischen Automarkt (z.B. in Österreich) wird der Peugeot 107 auch mit Dieselmotor angeboten. In Sachen Sicherheit braucht sich der 107 ebenfalls nicht zu verstecken. Vier Airbags sowie ESP und ASR gehören zum Standard des Kleinstwagens. Durchgehende Vorhang-Airbags sind optional erhältlich. Beim NCAP-Crashtest verdiente sich der Peugeot 107 respektable vier Sterne.

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