VW UP!

So freundlich hat schon lange kein Volkswagen mehr gelächelt. Der VW Up! schließt die Lücke vom Kompaktsegment zu leichten Stadtflitzern.

 

Ausstattung und Design

Nach der Produktionseinstellung des Lupo versuchte sich der Wolfsburger Automobilhersteller mit dem aus Brasilien importierten VW Fox im Kleinstwagengeschäft – ohne Erfolg. Der Up! soll alles besser machen, beim Thema Optik ist dies durchaus gelungen. Freundlichkeit kennt einen neuen Namen – VW Up! Der Wolfsburger wirkt überaus frisch, frech und sympathisch. Der angestrebten Zielgruppe der 20- bis 40-jährigen Frauen dürfte dieser Umstand gefallen. Der grimmige Markengrill wurde deutlich entschärft und erstrahlt nun in einem angenehmen Lächeln. Dennoch wirkt der Up! keineswegs kindlich, sondern stets erwachsen. Mit Abmessungen von 3,54 und 1,49 Meter passt der Kleine in so gut wie jede Parklücke. Dazu bieten die großen Scheiben eine gute Rundumsicht. Auf die obligatorischen Parkpiepser kann somit getrost verzichtet werden. Günstig heißt nicht gleich billig – dies wird vor allem beim Interieur ersichtlich. Der kleinste Volkswagen überrascht mit einer guten Verarbeitung, top Ergonomie und viel Liebe zum Detail. Schalter sind mit einem schicken Metallrahmen umfasst und Rasterungen klicken sanft ein. Auch an Ablagen fehlt es dem Up! keineswegs, es findet sich sogar auf Anhieb eine Ablagemöglichkeit für ein größeres Smartphone – top. Damit der VW Up! das Siegel Alltagstauglich sein eigen nennen darf, lassen sich die Lehnen der Rücksitze in die Waagerechte befördern. So entsteht wahlweise ein zweiter Ladeboden zum Transportieren von sperrigen Gegenständen.

 

Der VW UP!im Test

Motoren und Technik

Was macht einen Kleinstwagen aus? Neben kompakten Abmessungen natürlich auch sein geringer Verbrauch. In diesem Kapitel ist jedoch noch Luft nach oben. Der Durchschnittsverbrauch der 75-PS-Version pendelt sich bei langsamer Fahrweise bei knapp fünf Liter ein, auf der Autobahn gehen rund 6,5 Liter durch die Tankleitungen. Im Haupteinsatzgebiet, nämlich dem Stadtgebrauch, sind es allerdings schon ca. acht Liter, die der kleine Wolfsburger schluckt. Erst die BlueMotion-Variante soll laut VW nochmals rund 0,5 Liter im Schnitt weniger verbrauchen. Das 1,0-Liter-Aggregat mit mageren 60 PS ist aufgrund seines unwesentlich geringeren Spritkonsums nicht zu empfehlen. ESP gibt es übrigens serienmäßig und hilft ungeübten Fahrern, das Auto auf der Straße zu halten. Auch sonst gibt es eigentlich nichts zu beanstanden, der eine Tonne leichte Up! fährt erstaunlich souverän und neigt sich kaum zur Seite. So muss ein Kleinstwagen sein – einfach top, Entschuldigung Up!

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